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NABU Naturschutzzentrum Federsee
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  Projektfortschritte
LIFE+-Projekt Federsee

Von Januar 2009 bis März 2014 lief das LIFE+-Projekt "Restauration von Habitaten im Federseemoor". Hier können Sie die wichtigsten Einzelheiten des Projekts nachlesen:


1. Erwerb des Flugplatzes und Verlegung des Flugbetriebs aus dem NATURA 2000-Gebiet heraus
Im Sommer 2009 erwarb das Liegenschaftsamt die Flächen und Gebäude des Flugplatzes. Die Fliegergruppe Federsee e.V. zog Ende September 2009 auf den Verkehrslandeplatz Mengen um. Sie hat ihren Verzicht auf die flugrechtliche Genehmigung gegenüber dem Regierungspräsidium und auf die Schankerlaubnis gegenüber der Gemeinde erklärt. Die Gebäude und Zufahrten wurden bis Ende Mai 2010 vollständig entfernt. Die Flächen werden künftig als Grünland genutzt. Die vorhandenen Dränagen wurden wirkungslos gemacht.
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2. Beseitigung von Neophyten
Gebietsfremde Pflanzen, die sich im Federseemoor angesiedelt haben und einheimische Pflanzen verdrängen (sog. Neophyten) sind z.B. Solidago canadensis, Impatiens glandulifera, Cornus alba und Helianthus tuberosus. Diese werden in der Vegetationsperiode 2 - 3 mal bekämpft. Dies geschieht je nach Art, Ausdehnung und Standort durch folgende Maßnahmen: Mit Schlepper befahrbare Flächen werden gemulcht. Einzelvorkommen werden von Hand ausgerissen, und zwar noch vor der Blüte und bei feuchtem Wetter. Die Pflanzen werden von der Fläche entfernt. Kleinere Flächen werden sehr tief mit dem Freischneider gemäht, z.T. wird noch der Wurzelhals ausgehackt. Danach wird die Fläche mit schwarzer Folie abgedeckt.
Die Standorte werden laufend digital erfasst, so dass der Erfolg der Bekämpfungsmaßnahmen in den folgenden Jahren nachvollziehbar wird. Im Sommer 2012 zeigte sich, dass die intensiven Bekämpfungsmaßnahmen der Vorjahre bereits Wirkung zeigen. Die Bestände der Goldrute sind recht gut in Griff, und beim Indischen Springkraut ist ebenfalls auf wiederholt bearbeiteten Standorten eine deutliche Reduktion der Pflanzen zu erkennen. Dennoch ist eine mehrmalige Begehung bekannter Standorte im Abstand von einigen Wochen erforderlich.
Hier können Sie einen Beitrag über die Neophytenproblematik am Federsee herunterladen, erschienen in der Schwäbischen Zeitung Ausg. Riedlingen Download Neophyten-Beitrag in SZ Ausg. Riedlingen 17.8.2012

3. Herstellung eines Info-Flyers zum Projekt
Antragsgemäß wurde zeitnah zum Projektstart ein Info-Flyer zum Projekt hergestellt. Er enthält Infos zum NATURA 2000-Gebiet Federsee, wichtige Projektdaten sowie die Projektziele und -Maßnahmen. Eine Karte zeigt Lage der Maßnahmen im Projektgebiet. Hier können Sie den Flyer herunterladen:
Download Flyer "LIFE+-Projekt Federsee"

4. Umfangreiche Darstellung des Projektes in der Homepage des Naturschutzzentrums Federsee
Zeitnah zum Projektbeginn wurden die Projektinhalte in die website des NABU-Zentrums Federsee gestellt. Unter www.NABU-Federsee.de kann man sich jetzt umfassend über die naturschutzfachliche Wertigkeit des NATURA 2000-Gebietes Federseemoor informieren, über die Projektziele und die Maßnahmen und den aktuelleln Umsetzungsstand nachlesen. Ein Link führt zum Vorgänger-LIFE-Projekt "Sicherung und Entwicklung der Natur in der Federseelandschaft". Die Projektfortschritte wurden sukzessive ergänzt. Die Inhalte sind auch in englischer Sprache verfügbar.

5. Beschaffung von Maschinen und Geräten
Zur Durchführung der Neophytenbekämpfung und zur Landschaftspflege wurden ein Motormäher, eine Motorsäge und zwei Motorsensen gekauft. Zur Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit wurden eine Digitalkamera, ein Farbdrucker und ein Laminiergerät angeschafft.

6. Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit
Ab Projektbeginn wurde die Bevölkerung durch intensive Öffentlichkeitsarbeit über die Projektziele und -fortschritte informiert. Dies soll die Akzeptanz der allgemeinen Öffentlichkeit, aber auch der von LIFE+-Maßnahmen unmittelbar betroffenen Personen sichern: Landwirte, Grundstückseigentümer, Bürgermeister und andere Entscheidungsträger. Zahlreiche Abstimmungsgespräche und Ortsbegehungen fanden statt. Außerdem wurde das Projekt in mehreren öffentlichen Versammlungen vorgestellt. Darüber war LIFE+ Thema mehrerer Naturschutz-Fortbildungen für jenen Personenkreis aus dem Federseeraum, der mit Touristen und Kurgästen arbeitet. Die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums stellen die Projektinhalte bei jeder Führung vor (ca. 400 Veranstaltungen/Jahr). Intensive Pressearbeit begleitet die wichtigsten Projektschritte und unterstützt durch kontinuierliche Berichterstattung über die Naturschönheiten am Federsee die Akzeptanz für Naturschutzbelange. Besonders öffentlichkeitswirksam war ein Besuch der baden-württembergischen Landwirtschaftsministers Peter Hauck im August 2009, der sich über die geplanten Vernässungsmaßnahmen im NSG Nördliches Federseeried informieren ließ. Am 22.April 2010 informierte sich Minsterin Tanja Gönner beim Symposium der Stiftung Naturschutzfonds in Stuttgart über die Projektfortschritte. Am 7. Mai 2010 präsentierten die NABU-Mitarbeiter das LIFE+-Projekt auf der Eröffnungsveranstaltung der Umwelttage des Landkreises Biberach. Die wichtige Bedeutung der Herauslegung des Segelflugplatzes wurde beim Pressetermin anlässlich der Herausgabe eines archäologischen Forschungsbandes über die bronzezeitliche Siedlung Forschner am 10.Mai 2010 deutlich gemacht. Diese liegt unter der ehemaligen Landebahn. In der Bewerbung des Jubiläumsjahres in Bad Buchau "100 Jahre Federseesteg + 100 Jahre Naturschutz am Federsee" spielte LIFE+ eine wichtige Rolle. Ebenso war das LIFE+-Projekt Federsee ein Thema bei einem am Federsee angebotenen Seminar für Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes anderer Einsatzstellen (März 2012). Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des "20.Geburtstags des EU-LIFE-Programms" bot das Projektteam am Federsee am 18. Mai eine Radtour ins LIFE-Projektgebiet an. Der Fund eines jungsteinzeitlichen Einbaums im geplanten LIFE+-Projektgebiet bei Ödenahlen und die Bedeutung des LIFE+-Projekts für Denkmalpflege, UNESCO-Welterbe und den Naturschutz war Thema einer gemeinsamen Pressekonferenz des Landesdenkmalamts und des Naturschutzreferats des Regierungspräsidiums Tübingen am 26.9.2012. Im Rahmen einer Moorwanderung für Hörer stellte der Radiosender SWR1 die Ziele im LIFE+-Projekt Federsee am 29.9.2013 ausführlich vor. Am 2.10.2013 organisierte das Regierungspräsidium Tübingen eine Pressefahrt zu den Wiedervernässungsmaßnahmen im Nördlichen Federseeried.
Hier können Sie einen Beitrag über die Pressefahrt von Regierungspräsident Strampfer herunterladen, erschienen in der Schwäbischen Zeitung Ausg. Riedlingen Download Beitrag Pressefahrt in SZ Ausg. Riedlingen 8.10.2013

7. Herausgabe eines Newsletters
Bereits einen Monat nach Projektbeginn startete das Naturschutzzentrum die Herausgabe eines monatlichen kostenlosen Newsletters, der per E-Mail abonniert werden kann. Er informiert über die Projektfortschritte, aber auch andere Naturschutzmaßnahmen sowie über aktuelle Naturbeobachtungstipps und Umweltbildungsangebote.
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8. Monitoring
Das aus inzwischen ca. 140 im gesamten Gebiet verteilten Wasserstandspegeln bestehende Messnetz wird seit Projektbeginn wöchentlich abgelesen und ausgewertet. Vegetationserhebungen wurden durchgeführt, z.B. zur Orchideenart Liparis loeselii. Das seit mehr als 30 Jahren vom Naturschutzzentrum Federsee durchgeführte Monitoring der Vögel wurde fortgeführt. Eine wichtige Erkenntnis daraus ist beispielsweise, dass im Winter 2010 auf Flächen, die vor ca. 10 Jahren im Vorgänger-LIFE-Projekt renaturiert worden waren, ein neuer Schlafplatz der Kornweihe entstanden ist. Am 13.1.2012 wurden dort 8 Männchen und 22 Weibchen beobachtet! Neben dem jährlichen Brutvogelmonitoring wurde in 2010 für einen besonders wichtigen Projektstandort der Auftrag für die Ersterfassung der Schneckenfauna vergeben, außerdem wurden die Vorkommen der Kreuzotter erfasst. Ebenso wurde eine Untersuchung über die Entwicklung der Quellmoore im Federseeried in Auftrag gegeben, außerdem ein Schnecken-Monitoring auf den Vernässungsflächen im Wilden Ried sowie eine Erfassung der Schmetterlinge incl. Nachtfalter im Steinhauser Ried .
Infos zu den Projektzielen und den weiteren Maßnahmen:
Projektübersicht

9. Beschaffung eines Transportfahrzeugs
Zum Transport von Landschaftspflegemaschinen sowie zur Überwachung der Wasserstandspegel im Federseemoor wurde ein Projektfahrzeug angeschafft. Es ist ein VW-Transporter mit Doppelkabine und Allradantrieb. Das Fahrzeug ist mit Dieselpartikelfilter ausgestattet und entspricht mit der Abgasnorm "Euro 5" den modernsten Umweltanforderungen. Es ersetzt ein 1997 aus Mitteln des Vorgänger-LIFE-Projektes beschafften Range-Rover Defender, der aufgrund seines starken Verschleißes, des hohen Dieselverbrauchs und der fehlenden Abgasreinigung den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht.
Bild Schlüsselübergabe

10. Entbuschung Kalkquellmoor
Auf einem besonders wertvollen Standort mit seltenen Pflanzenvorkommen wurden Entbuschungsarbeiten durchgeführt. Es handelt sich um ein Kalkquellmoor im NSG Federsee, in dem letztes Jahr ein unerwartet hoher Bestand an Liparis loeselii entdeckt wurde - eine Orchideenart, die europaweit geschützt ist (FFH-Art). Auch das Karlszepter, ein Eiszeitrelikt, kommt dort noch vor. Um die notwendige Belichtung wieder herzustellen, wurden Gehölze gerodet. Auch einige Sanddorn-Exemplare, die dort vorkommen, profitierten von der Auflichtung: sie haben sich spontan druch vegetativ gebildete Schösslinge verjüngt. Im Sommer 2011 wurde auf der Fläche nochmals nachgearbeitet und u.a. die Stockausschläge entfernt. Im Herst 2011 wurden die Baumstumpen noch gefräst. Bestandsaufnahmen vom Sommer 2012 zeigen, dass nicht nur das seltene Karlszepter neue Flächen erobern konnte, sondern dass dort nun sogar eine für das Federseeried bisher unbekannte Sauergrasart vorkommt, die Borsten-Moorbinse. Außerdem verjüngten sich die Sanddornsträucher, die als Überbleibsel des eiszeitlichen Seeufers gelten und damit eine Besonderheit darstellen, weiterhin sehr gut.

11. Herstellung eines Info-Posters zum Projekt
Zur Information der Besucher des Naturschutzzentrums und zur externen Präsentation des Projektes wurde ein Projektposter hergestellt. Es informiert über wichtige Projektdaten sowie die Projektziele und -Maßnahmen. Eine Karte zeigt Lage der Maßnahmen im Projektgebiet. Hier können Sie das Poster herunterladen:
Download Poster "LIFE+-Projekt Federsee"

12. Erstellung einer englischen Zusammenfassung
Für englischsprachige Naturfreunde wurde eine englische Zusammenfassung der im LIFE+-Projekt geplanten Maßnahmen und der aktuellen Projektfortschritte erstellt. Die hohe Zahl der Zugriffe zeigt das Interesse am LIFE+-Projekt Federsee aus dem Ausland. zum Downlaod der englischen Zusammenfassung

13. Vernässungen im Wilden Ried
Auf landeseigenen Flächen im Wilden Ried wurden im Juli 2010 Vernässungen durchgeführt. Da kein Privatbesitz betroffen ist, konnte die Entwässerungsfunktion diverser kleiner Gräben aufgehoben werden. Mit einem Kleinbagger wurde im Seitenaushub Mudde gewonnen und als Pfropfen in die Gräben eingebracht. Im Winter 2013/2014 wurden weitere Maßnahmen an 14 Gräben vorgenommen: 11 Rohrstaus wurden eingebaut und zusätzlich alle 50 m jeweils ein Muddepfropfen gesetzt.

14. Kommunikation mit ähnlich gelagerten Projekten
Am 23./24. Juni 2010 nahm das LIFE+-Projektteam an einer Moorschutz-Tagung in Bad Wurzach teil. Unter dem Motto „CO2-Senken reaktivieren: Schutz und Wiedervernässung von Mooren“ wurde die Rolle von Mooren als Kohlendioxidspeicher beleuchtet. Bei der Abschlussveranstaltung des LIFE-Projektes Oberer Hotzenwald war auch das LIFE+-Projekt Federsee präsent. Im Rahmen der dreitägigen Tagung im September 2010 stellte Stefan Schwab vom Regierungspräsidium Tübingen die Moorrenaturierungsmaßnahmen am Federsee vor – eingebettet in Vorträge, Posterpräsentationen anderer LIFE-Projekte und Exkursionen. Am 7.2. 2012 berichtete Jost Einstein bei einem Workshop im Bundesumweltministerium über das LIFE+-Projekt Federsee. Zielgruppe waren potenzielle Antragsteller künftiger Projekte. Am 29.2.2012 folgte ein Vortrag in Dresden, organisiert von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt. Jost Einstein und Dr. Helmut Schlichtherle (Landesdenkmalamt B-W) referierten über die langjährige erfolgreiche Partnerschaft zwischen Naturschutz und Denkmalpflege im Federseemoor.

15. Planung und Genehmigung der Renaturierungen
Die Planungen für die Renaturierungen im nördlichen und im südlichen Federseeried wurden an ein Fachbüro vergeben. Nach intensiven Abstimmungsgesprächen stelle das Büro die Unterlagen im Juli 2011 dem Projektmanagement sowie den beteiligten Behörden und einem Vertreter des Landesdenkmalamtes vor. Die betroffenen Gemeinden wurden fortlaufend seit dem Projektbeginn informiert, die Gremien stimmten dem Projekt zu. Das Planfeststellungsverfahren für die Maßnahmen am 4. Bruckgraben wurde im Frühjahr 2012 eröffnet. Die Maßnahmen sind genehmigt, die Bauarbeiten werden im Winter 2013 durchgeführt. Die Maßnahmen im nördlichen Ried wurden im Juli 2013 vom Landratsamt planfestgestellt. Am 7.8.2013 fand die Baubesprechung mit dem Bauunternehmen statt, die Bauarbeiten begannen am 19.8.2013.
Interessant: Die durch die Aktivitäten eines Bibers entstandenen flächigen Vernässungen nordwestlich des Bad Buchauer Wackelwaldes konnten als Zielvorstellung für die geplanten Vernässungen dienen.
Im nördlichen Ried führte das Landesdenkmalamt von Ende Juli bis Mitte September 2012 Sondagen durch, um im Bereich der geplanten Maßnahmen an der Seekircher Aach bisher noch unentdeckte Bodendenkmäler aufzuspüren. Am 6.9.2012 fand dazu ein Ortstermin mit den Gemeinderäten der beteiligten Gemeinden statt. Stefan Schwab vom Regierungspräsidium Tübingen ging auf die Renaturierungsplanung ein und Dr. Helmut Schlichtherle vom Landesdenkmalamt berichtete über erste Erkenntnisse aus den Sondagen. Unter anderem wurde ein Einbaum entdeckt, der vermutlich aus der Steinzeit stammt.
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16. Besuchereinrichtungen im nördlichen Ried
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit war ein Teilprojekt der Bau einer Aussichtskanzel und eines Aussichtspunktes im nördlichen Federseeried. Mit attraktiven Infotafeln und Sitzgelegenheiten ausgestattet, stellen sie einen touristischen Anziehungspunkt im nördlichen Ried dar. Auf den Tafeln werden die Renaturierungsmaßnahmen auf den archäologisch wichtigen Flächen erläutert. Die Aussichtskanzel wurde im November 2011 aufgestellt.
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17. Übersetzung der Projektdarstellung ins Englische
Englischsprachige Internetznutzer finden seit August 2011 die LIFE+-Seiten der Homepage auch auf englisch.
zur englischen Version

18. Vernässungen im Nördlichen Federseeried
Nachdem am 2.8.2013 die wasserrechtliche Genehmigung des Landratsamtes Biberach vorlag, konnten Mitte August 2013 die Baumaschinen ins Seekircher Aachried anrücken. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten Mitte November 2013 wurden etwa 15.000 m³ Torf abgeschoben und im Gelände bewegt, 30 km Gräben vollständig verfüllt, zusätzlich 180 Grabenverschlüsse durch punktuelle Torfpfropfen vorgenommen und über 2000 m neues Gewässerbett angelegt. 140 im gesamten Moor verteilte Pegel überwachen die Wasserstände.
Leitbild für die flächenhafte Wiedervernässung ist die Restauration des entwässerten ehemaligen Durchströmungsmoors mit möglichst ganzjährig oberflächennahem Moorwasserspiegel unter Orientierung am hydrologisch-genetischen Moortyp. Die eingetieften, ehemals maändrierenden Moorbäche Brasenberger Bach und Seekircher Aach wurden gemäß einer historischen Flurkarte von 1822 wieder mäandrierend gestaltet und die Sohle dabei angehoben. Die Bauarbeiten gingen dank günstigen Wetters zügig voran. Am 27.11.2013 erfolgte die Bauabnahme. Bereits während der Bauarbeiten wurden vermehrt rastende Bekassinen auf den Projektflächen festgestellt. Als letzter Schritte erfolgte im Spätwinter 2013/2014 die Einsaat mit autochtonem Saatgut von geeigneten Spenderflächen aus dem Federseeried, um eine Begrünung mit standorttypischer Vegetation zu beschleunigen.
Hier können Sie einen Beitrag über die Bauarbeiten herunterladen, erschienen in der Schwäbischen Zeitung Ausg. Riedlingen Download Beitrag über die Bauarbeiten in SZ Ausg. Riedlingen 29.10.2013
Hier können Sie einen Beitrag über den Erfolg der Bauarbeiten herunterladen, erschienen in der Schwäbischen Zeitung Ausg. Riedlingen Download Beitrag über die Bauarbeiten in SZ Ausg. Riedlingen 16.11.2013

19. Neuordnung des Grabensystems im Südlichen Federseeried
Durch die Maßnahmen am 4. Bruckgraben im Südlichen Federseeried konnten weitere landeseigene Flächen an die im Vorgänger-Projekt renaturierten Zonen angeschlossen werden – eine entscheidende Aufwertung des Wasserhaushalts im gesamten südlichen Ried!
 

  NABU-Naturschutzzentrum Federsee
Federseeweg 6
88422 Bad Buchau
Tel: 0 75 82 / 15 66
Fax: 0 75 82 / 17 78
eMail:
Träger des Naturschutzzentrums
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
Landesverband Baden-Württemberg
 


 

 

 
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